Geleitwort

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Wenn wir heute den geschichtlichen Weg überschauen, so werden wir in Gedanken und Erinnerungen über Zeit und Raum hingeführt, dorthin, wo wir vor Jahren daheim waren. Wenn wir diesen Weg zurückverfolgen, erinnern wir uns an eine glanzvolle, unwiederbringliche Vergangenheit unseres Heimatortes Busiasch.

Busiasch ist längst nicht mehr das, was es einmal war. Der Kurort hat seinen einstigen Ruhm wahrscheinlich für immer verloren. Wer heute die Spuren der „Etelka“ sucht und sie kaum oder gar nicht mehr wieder findet, den beschleicht ein Gefühl des Bedauerns, der Wehmut und Nostalgie an ein verschwundenes UNIKAT.

Mit der „Etelka“ sind heute noch viele Altbusiascher, aber auch jüngere Jahrgänge mit Herz und Seele verbunden.
Für einen Großteil der Busiascher war die „Etelka“ Jahrzehnte hindurch eine unabdingbare, bequeme Verkehrsverbindung zum Hauptbahnhof; besonders für die Bewohner aus der Innenstadt und dem so genannten „Glasberg“ oder „Neubusiasch“.

Für jene, die sie nicht erleben konnten, liegt das Büchlein vor und sie haben die Möglichkeit ein Stück Altbusiasch zu erfahren. Für viele Busiascher Randbewohner, die die „Etelka“ täglich hautnah erlebten, als sie dampfend durch das Tal schlängelte, bleibt sie mit all ihren Besonderheiten unvergesslich.

Das Büchlein „Die Kleine Bahn“ kann als eine gelungene Ergänzung unserer, in Deutschland erschienen Heimatchronik gewertet werden, umso mehr, da sich relativ jüngere Autoren entschlossen haben, die „Etelka“ aber auch den „George“ zu verewigen um unseren Nachkommen ein Stück Altbusiasch zu hinterlassen.

Adam Zirk

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